Das richtige Raumklima bei Atemwegserkrankungen

Gesundheit
Caleb

Menschen, die unter Atemwegserkrankungen leiden, müssen stets auf die klimatischen Bedingungen achten, die um sie herum herrschen. Spätestens in der eigenen Wohnung wird dies jedoch schwierig. Das Klima ist zwar beeinflussbar, jedoch müssen Erkrankte auch die nötigen Tricks kennen.

Was sind Atemwegserkrankungen? 

Atemwegserkrankungen können sehr unterschiedlich sein, sie gehen aber alle auf gesundheitliche Probleme mit den Atemwegen zurück. Eine Erkältung kann daher ebenso wie eine chronische Atemwegserkrankung dem Krankheitsbild zugeordnet werden. Auch eine Grippe, Lungenentzündung oder Tuberkulose zählen zu Atemwegserkrankung.

Chronische Erkrankungen der Atemwege sind chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Asthma, Lungenfibrose und Lungenerkrankungen im Generellen. Zurzeit haben etwa 15 bis 20 Prozent der Deutschen eine Atemwegserkrankung. Zukünftig soll der statistische Wert auf 25 Prozent steigen. Daher ist es jetzt bereits für jeden Menschen Zeit, sich mit dem Thema Atemwege zu beschäftigen. 

Die Auswirkung des Raumklimas auf die Gesundheit

Das Raumklima kann entscheidend sein, um Einschränkungen durch die Erkrankung zu vermeiden. Hierbei ist vor allem die Luftfeuchtigkeit von Bedeutung. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu hoch sein. Generell fällt uns Menschen das Atmen in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit schwerer. Und auch Organismen wie Milben fühlen sich in Gefilden mit hoher Luftfeuchtigkeit sehr wohl. So können sie sich vermehrt bilden und führen wiederum zu Atemwegsbeschwerden, da diese der Auslöser für eine Hausstauballergie sind. Doch die Luftfeuchtigkeit sollte auch nicht zu trocken sein. In trockener Umgebung bildet sich Staub schneller. 

Allergiker müssen Staubsaugen, um allergische Reaktionen zu vermindern – und das am besten täglich. Dies gilt auch für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Daher ist ein sauberes Zuhause gepaart mit einem optimalen Raumklima notwendig, um Krankheitssymptome einzudämmen. 

Ein Raumklima mit einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent ist ein gutes Mittelmaß. Allerdings sollten chronisch Erkrankte hier Rücksprache mit ihren Ärzten halten. Je nach Krankheitsbild darf die Umgebung auch einmal etwas abweichen. 

Ein gutes Raumklima kann somit Staub vermindern und ungeliebte Mikroorganismen in der Population reduzieren. Mit regelmäßigem Staubsaugen und der Nutzung eines Luftreinigers sind sie auf der sicheren Seite. Der Luftreiniger ist hier eine gute Ergänzung zum Staubsauger, da er die Luft von Viren, Bakterien, Milbenkot, Rauch und weiteren Schadstoffen befreit. 

Richtiges Lüften für die Gesundheit 

Lüften ist wichtig, um die Luft im Haus in Bewegung zu halten. Kann sie regelmäßig zirkulieren, entstehen weniger Belastungen für den Menschen in der Luft. Schadstoffe können schneller austreten und Bakterien können sich teilweise nicht bilden. 

Beim Lüften können Sie zwei Varianten wählen. Entweder Lüften Sie zweimal täglich oder mehrmals täglich. Zwei Mal täglich zu lüften, nennt man auch Stoß lüften. Dies bietet sich vor allem früh am Morgen und spät am Abend an. In dieser Zeit machen Sie die Fenster für 30 Minuten auf und erzeugen einen Durchzug durch die Räume. Wenn Sie mehrmals am Tag lüften genügt eine Lüftungszeit von etwa 10 Minuten. Dies sollten Sie allerdings mindestens fünfmal am Tag wiederholen. 

Falls Sie unter einer Pollenallergie leiden können Sie Pollenschutz-Filter-Fenster einbauen. Diese lassen Pollen nicht eintreten. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass auch kleine Tiere wie Mücken keinen Weg ins Innere des Hauses finden. Sofern Sie nicht unter einer Pollenallergie leiden, können Sie auch ein einfaches Mückennetz bzw. Fliegengitter im Sommer verwenden. Dieses hält zumindest Ungeziefer und Stechmücken fern. 

Fazit

Ein gutes Raumklima wird Atemwegserkrankungen nicht heilen, jedoch können Symptome und Erkrankungen eingedämmt werden. Um sich als Erkrankter auch in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen, können zumindest Vorkehrungen getroffen werden. Wie Sie sehen, sind diese auch nicht schwer umzusetzen. Mit wenigen Tricks können Sie so ein gutes Raumklima erzeugen und in den eigenen vier Wänden auch endlich wieder durchatmen.

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